Robert Nyffenegger

Ein Kindermärchen

Es war einmal ein böser Bär,
Der hatte Hunger -keine Mär-
Er schlich um eine Höhle rum,
Das war an sich ja nicht so dumm.
 
Denn drinnen waren Menschenleute,
Für ihn genau die richtig Beute.
Die Menschen hatten echte Bange,
Sie machten vor dem Höhlausgange,
 
Ein richtig grosses, heisses Feuer,
Denn ihnen war echt ungeheuer.
Der Bär, er wartete geduldig,
Sie waren ihm doch etwas schuldig.
 
Die Leute aber blieben drin.
Der Ein und Andre starb dahin,
Weil ihnen doch das Essen mangelt,
Denn keiner hat jetzt mehr geangelt.
 
Dem Letzten ging das Lichtlein aus,
Der Bär freut sich am Leichenschmaus.
Und die Moral von der Geschicht:
Mit Lockdown geht es länger nicht.
 
 
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.04.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Zwei Kommissare ermitteln, da der Leiter eines Genmais-Versuchsfeldes tot aufgefunden wird – übersät von Bienenstichen. Zunächst erscheint es wie ein Unfall. Sehr bald wird klar, dass es sich um keinen Unfall handeln kann. Doch auch ein Mord erscheint unerklärlich. Wie sollte man schließlich auch einen Bienenschwarm dazu bringen, einen Menschen zu attackieren? Die Kommissare verschaffen sich einen Überblick über die Lebensweise der Bienen und ermitteln in alle Richtung. Einerseits gibt es da eine Bürgerinitiative, die gegen den Genmais wettert. Andererseits existiert der Bruder des Opfers, der in Brasilien ausgerechnet Flora und Fauna erforscht und über ein nötiges biologisches Hintergrundwissen für die Tat verfügen könnte. Und nicht zuletzt gibt es auch noch die Imker in Bodenheim und Umgebung, die nur schwer Honig mit genverändertem Pollen verkaufen können.

Einer der Kommissare – Kelchbrunner – hadert zudem mit dem Schicksal und wirkt in dem Fall sehr subjektiv. Alles scheint sehr verworren.
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