Ralf Tarin

Hätte, wäre, wenn....

Hätte, wäre, wenn…

Ach wär‘ ich doch ein „wenn“,

man könnte mich sofort erkenn‘n

wär‘ beliebt, berühmt und reich

und in aller Munde gleich.

 

Auch ein „würde“ wär‘ nicht schlecht,

wär‘ bestimmt ein toller Hecht,

schwämm‘ ganz vorn im Karpfenteich,

bestimmt in aller Munde gleich.

 

Könnte auch ein „hätte“ sein,

hätt‘ studiert - mit Dr. - fein,

genial im Wissenschaftsbereich

und klug in aller Munde gleich.

 

Auch „wäre“ könnte mir gefallen,

wär‘ das Beste wohl von allen,

stünd‘ wie Ghandi auf dem Deich

mein Wort in aller Munde gleich.

 

Doch leider bin ich nur ein „bist“,

weil mein Leben ist wie‘s ist,

kein Konjunktiv macht‘s Dasein bunt,

drum halt ich lieber meinen Mund.

rutari

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Während eines Berlinaufenthalts lockt eine schöne Unbekannte den Schriftsteller Alexander Veldo in die Räume einer Vernissage. Dort wird er mit einem Bild konfrontiert, das ihn völlig in den Bann schlägt. Am nächsten Morgen ist das Gemälde verschwunden. Die Suche nach dem Bild führt Veldo tief in die faszinierende und vielfältige Welt der Kunst. Im Kunstmilieu selbst begegnen ihm Anne, Julia und Antonie, drei sehr eigenwillige Frauen, mit denen bald ein verwirrendes Beziehungsspiel beginnt. Im Hintergrund des Geschehens agiert der Händler Panduli, der Veldo für seine zwielichtigen Kunstgeschäfte zu nutzen sucht. Veldo macht sich in seinem Auftrag mit Julia auf die Suche nach dem verlorenen Bild. Auf der Reise intensiviert sich das kunstvolle Spiel ihrer Verbindung. Doch bald zerstören Pandulis dunkle Geschäfte die Idylle. Julia verlässt ihn und Veldo lebt kurz mit Anne und dann mit Antonie zusammen. Eine unbestimmte Drohung lastet über den Beziehungen, vor der Veldo nach Ägypten flieht. Vergeblich, denn während einer Schiffsfahrt auf dem Nil treten ihm erneut Anne, Antonie und Julia entgegen und Veldo verliert sich mit ihnen in einer surrealen, Angst erfüllten Traumwelt, aus der er nur mit Mühen entkommt. Schließlich kehrt er mit Anne nach Deutschland zurück, aber ihre Beziehung scheitert erneut. Monate vergehen, die er mit der Verarbeitung und der Niederschrift seiner seltsamen Erlebnisse verbringt. Und eines Tages macht Veldo eine eigenartige Entdeckung.

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