Jacques Lupus

Der Blinzler

Edgar Plinzer ist ein großer Blinzler, blinzelt in die Sonne;

das ist eine Wonne.

Da kommt schon sein Weibchen, fasst ihm an sein Eichen,

fasst ihm an den Sack; schon geht’s los – zack, zack!

 

Schon sind sie im Häuschen. Er fasst ihr ans Mäuschen,

sie krabbel ihm die Nüsschen, gibt ihm noch ein Küßchen;

reibt ihm gleich die Stange – was ists doch für ne Lange.

 

Er ist jetzt wild wie Frettchen,

stöhnt dabei wie Fredchen, hält sich zurück im Bettchen!

 

Renate ist so glücklich, genießt das Spiel erquicklich.

Auch sie stöhnt laut vor Freude, genießt die Lieb, ist glücklich.

 

Alles hat ein Ende; sie denkt schon an die Wende:

„Wenn Edgar kommt dann wieder, spür ich toll die Glieder!“

Im Garten blüht der Flieder.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 18.04.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Es wurde sehr viel geschrieben über jene Jahre der unseligen Diktatur eines wahnwitzigen Politikers, der glaubte, den Menschen das Heil zu bringen. Das meiste davon beschreibt diese Zeit aus zweiter Hand! Ich war dabei, ungeschminkt und nicht vorher »gecasted«. Es ist ein Lebensabschnitt eines grünen Jahzehnts aus zeitlicher Entfernung gesehen, ein kritischer Rückblick, naturgemäß nicht immer objektiv. Dabei gab es Begegnungen mit Menschen, die mein Leben beeinflussten, positiv wie auch negativ. All das zusammen ist ein Konglomerat von Gefühlen, die mein frühes Jugendleben ausmachten. Ich will versuchen, diese Erlebnisse in verschiedenen Episoden wiederzugeben.

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