Roland Drinhaus

Das Leben ist schön (3. Fortsetzung)








Die blühenden Wiesen und Gärten der Welt,
vertrauliche Geste, die Freundschaft erhält.
Ein Vogel im Garten, flott badend im Teich,
Die Bilder der Galerie, abwechslungsreich.

Der Lohn eines ersten,
die Worte des Danks,
Verständnis trotz Schmerzen,
der Ton des Gesangs,
die Fassung aus Blech nur, der Witz im Geklön,
wir streben nach Würde, das Leben ist schön.



Die Menschen in all ihren Farben der Haut,
die Stille in Freude, der Morgen der graut.
Das Fallbeil der Liebe, das Eifersucht kürzt,
Ästhetik der Triebe, die Kraft im Gewürz.

Ein Augenblick zaubernd,
die Netzhaut in braun,
in Vorfreude schaudernd,
Erscheinung im Traum,
wir suchen die Schätze im wirren Gedöhn,
zufriedenvoll finden heisst, Leben ist schön.



Gewalt die wie Brandung an Klippen zerschellt,
Erkenntnis, die langsam die Fragen erhellt.
Die Weißwurst die hell aus dem Grünkohl erstrahlt,
der Meister, der grübelnd im Hafen malt.

Wasserstoff leise,
ein Blau das ihn zeigt,
des Wanderers Weise,
der Geiger der geigt,
Das rauschende Fest, wo die Lyrik ich krön,
Formationen im Walzer, das Leben ist schön.



Die Butter die knisternd die Pfanne belebt,
ein Redner der grüßend sein Bierglas erhebt.
Der Montag, dem gleich mal ein Urlaubstag folgt,
das Eichhörnchen sammelnd, das Lächeln aus Gold.

Ein nagender Zweifel,
der krachend zerbricht,
die Wälder der Eifel,
das Recht im Gericht,
die Fähigkeit einfach ganz vorne zu gehn,
mit wissendem Schritt, denn das Leben ist schön.



Ein Auto das steht, weil das Radfahren lockt,
ein lachendes Kind, das kurz vorher noch bockt.
Der Klang von Gitarren, der Rhythmus von Drums,
die Spitze des Berges, beim Barte der Gams.

Läutende Glocken,
Rufe aus Spaß,
knallbunte Socken,
Facetten im Glas,
ein Loblied hilft weiter, als jedes Gestöhn,
so bleibe nur heiter..... das Leben ist schön.









 

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