Liselotte Brand-Cerny

Es feht ein Ziel 22.04.2020

Ist es im Alter unser Bestreben,
einfach so vor sich hin zu leben?
Sicher nicht, denn ohne ein Ziel,
wird uns der Alltag doch zu viel.

Denn leben ohne Sinn und Zweck,
ist wie ein Zimmer ohne Eck'.
Man dreht sich immer nur im Kreise,
und das auf ganz perfide Weise.

Man macht mal jenes, macht mal dies,
und füllt sich dabei total mies.
Es gibt zwar auch mal gute Tage,
doch sind selbst die noch eine Plage.

Man will das Haus nicht mehr verlassen,
den täglichen Einkauf beginnt man zu hassen,
die Hausarbeit wird als sinnlos erachtet,
und alles wird nur noch kritisch betrachtet.

Nun ist's an der Zeit, um in sich zu gehen,
das, was passiert, auch zu verstehen,
und diesem Geschehen den Kampf anzusagen,
jetzt ist es dringend, man muss es nur wagen.

Man muss aus diesem Dilemma heraus,
sich dazu zwingen, zu verlassen das Haus,
sich dazu zwingen, Kontakte zu suchen,
und ab und zu eine Reise zu buchen.

Mit der Zeit kommt die Freude am Leben zurück,
und man empfindet es wirklich als Glück,
dass man Ziele hat, die zu erreichen es gilt,
und man den Erlebnishunger wieder stillt.

Man wird nun nicht mehr dahin vegetieren,
sich nicht ins Abseits hinein manövrieren,
Schwierigkeiten wird man nicht mehr umgehen,
und wieder das Positive im Umfeld sehen.

Nun ist man für dies neue Leben bereit.
Und plötzlich hat man zu wenig Zeit,
Man wird gebraucht, man ist gefragt.
Nun sag noch einer, man sei betagt!

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