Hans Witteborg

Liebesgedicht

Liebesgedicht**

 

Des Sinnenrausches wild verwegene Fahrt

möcht´ unterm Sternenhimmel ich mit dir erleben

Du meine Schönheit, die mich hat

gefangen, bringst mein armes Herz zum Beben

 

Den Liebestrunk in vollen Zügen schlürfen

aus deinem Becher, der nie leer,

den Alabasterkörper streicheln dürfen

versinken in der Lust nach mehr

 

Mein Herzenswunsch bleibt ungehört,

bin ich auch hoffnungslos in dich vernarrt

du heiß Begehrte ,die die Sinne mir verstört,

bist leider schon mit einem anderen verpaart.

 

Der Sternenhimmel hat sein Funkeln eingebüßt,

da Trauerwolken ihn verdecken.

Ein großer Traum, der mir das Leben hätt` versüßt

muß hinter dunklen Wolken sich verstecken!

 

** Ihr findet das Gedicht zu romantisch?

Ihr habt es ja auch nicht geschrieben!

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Vom Ufer aus von Hans Witteborg



Die Gedichte begleiten durch die vier Jahreszeiten und erzählen wie die Natur erwacht, blüht und welkt, wissen von reicher Ernte zu berichten. Der Spätsommer im Park, winterliche Gefilde oder Mailandschaften scheinen auf. Der Autor verwendet meist gereimte Zeilen, zeigt sich als Suchender, der neues Terrain entdecken möchte. Der Band spricht von den Zeiten der Liebe, zeigt enttäuschte Hoffnungen und die Spur der Einsamkeit. Wut und Trauer werden nicht ausgespart. Es dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Der kritische Blick auf die Gesellschaft und sich selbst kommt zum Zuge. Kassandras Rufe sind zu hören. Zu guter Letzt würzt ein Kapitel Humor und Satire. So nimmt der Autor seine Zettelwirtschaft aufs Korn, ein hoffnungsloser Fall.

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