Horst Werner Bracker

Vergissmeinnicht und Braunellenpärchen - frühlings überraschu

Vergissmeinnicht- Braunellenpärchen

- frühlings überraschungen –

 

Ein schöner Frühlingstag, die Sonne schien
Das Vergissmeinnicht fing an zu blühen.
Tausend leuchtend blaue Blütensterne
Schoben sich aus dem satten Frühlingsgrün
Zum Start genügte ein wenig Sonnenwärme,
Sie ließen die blauen Saphir Schönheiten erblühen.
Das Auge freute sich an der blauen Blütenpracht.
Nun ist’s Frühling, habe ich vor Freude gedacht!
 
Ist es denn wahr, was ich zusehen glaub?
Ein Braunellenpärchen badet im trockenen Staub.
Diesen Vogel kenne ich aus meiner Kinderzeit.
Der Vogel brütete Jahr für Jahr im Rosenstock.
Klein, quirlig, immer für eine Überraschung bereit.
Ein schöner Vogel, blaugrau, mit braunem Prunk Rock.
Sein Gesang, so rein, er muss ein großer Künstler sein.
Habe ich gedacht, wenn er sang, in dunkler Nacht allein
 
Lauschend lag ich in meinem Bett, der Sänger, sang.
Sein feinstimmiges Lied schon eine Stunde lang.
Ich wusste, Katzen, Steinmarder und anderes Getier
Schlichen hungrig ums Haus und suchten nach Beute.
Sie waren hungrig wie wir, der Sänger sag, bis um vier,
Dann war alles still, ferne Stimmen, - Glockengeläute.
Bär, mein Hund ging zur Küche, ich hörte ihn schlappern.
Er kam zurück, - ich sagte ihn; nicht aufs Bett sabbern!
 
Lange konnten wir nicht einschlafen, ich kraulte sein Fell.
Im Garten sangen die Vögel, es wurde langsam hell, -
In einem zu, dachte ich an meinen kleinen Minnesänger,
Geht’s ihm gut, liegt er unentdeckt, schlafend, im Rosenstock?
Suchte Ruhe, mit Trost Gedanken: Er ist kein Anfänger.
Mein kleiner Meistersänger im braunen Prachtrock!
Die Natur hat ihm Klugheit über Lebenswille mitgegeben.
Die braucht er, gefahren zu erkennen, zum Überleben.
 
Am Morgen des Tages ging ich leise ins Wohnzimmer.
Öffnete das Fenster und schaute ins Nest wie immer.
Der Hahn sahst im Kirschbaum, besang den Morgen.
Seine Frau auf dem Nest und huderte die Brut.
Umsonst, die nächtlichen Befürchtungen und Sorgen
Dem Meistersänger und seiner Familie ging es gut!
Für alle wohlbehalten, begann ein neuer Frühlingstag.
Ein Tag voll Freude und Lebensglück, so wie ich es mag!
(28.04.2020 E Storie)
                                                 *
Bild: Naturbild Nabu
 

 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Horst Werner Bracker).
Der Beitrag wurde von Horst Werner Bracker auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.04.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

Das Pferd aus dem Moor von Maren Frank



Ferien auf einem Bauernhof am Rande des Moors. Evelina wird in ein fast schon mystisches Geschehen hineingezogen, doch ihre Phantasie und ihr Feeling für Tiere und ganz besonders für Pferde lässt sie nicht im Stich.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (4)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Balladen" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Horst Werner Bracker

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Waldspaziergang im Herbst von Horst Werner Bracker (Natur)
Nachts nach Berlin von Rainer Tiemann (Balladen)
Mangelnde Beweise von Karl-Heinz Fricke (Humor - Zum Schmunzeln)