Uwe Seltmann

Angst

Angst
 
Menschen haben oft viel Angst
um das, was jetzt geschieht.
Der Wirtschaft droht der Untergang
auf jeglichem Gebiet.
 
Betriebe stehen Wochen still.
Hotels und Kneipen leer.
Wer weiß, was das noch werden will?
Doch hilft die Angst uns mehr?
 
Sitzen wir im Narrenschiff?
Dem Untergang geweiht?
Die Crew hat vieles nicht in Griff.
Was ist's, was uns nun bleibt?
 
Der Untergang, der scheint gewollt.
Das Schiff ist lang schon leck.
Der Captain seinen Gruß uns zollt.
Bald sitzen wir im Dreck.
 
Wer rettet unser Vaterland.
Wer hat das stets geschafft?
Am Ende nur des Volkes Hand.
Nur diese hat die Kraft.
 
Drum lass die Angst. Sie bringt dir nichts.
Bleib stark und habe Mut.
Es muss das Schiff erst untergehen.
Nur dann wird's wieder gut.
 
© Uwe Seltmann
Mai 2020

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.05.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Ein tiefes Blau - Berlin von Heiger Ostertag



Während eines Berlinaufenthalts lockt eine schöne Unbekannte den Schriftsteller Alexander Veldo in die Räume einer Vernissage. Dort wird er mit einem Bild konfrontiert, das ihn völlig in den Bann schlägt. Am nächsten Morgen ist das Gemälde verschwunden. Die Suche nach dem Bild führt Veldo tief in die faszinierende und vielfältige Welt der Kunst. Im Kunstmilieu selbst begegnen ihm Anne, Julia und Antonie, drei sehr eigenwillige Frauen, mit denen bald ein verwirrendes Beziehungsspiel beginnt. Im Hintergrund des Geschehens agiert der Händler Panduli, der Veldo für seine zwielichtigen Kunstgeschäfte zu nutzen sucht. Veldo macht sich in seinem Auftrag mit Julia auf die Suche nach dem verlorenen Bild. Auf der Reise intensiviert sich das kunstvolle Spiel ihrer Verbindung. Doch bald zerstören Pandulis dunkle Geschäfte die Idylle. Julia verlässt ihn und Veldo lebt kurz mit Anne und dann mit Antonie zusammen. Eine unbestimmte Drohung lastet über den Beziehungen, vor der Veldo nach Ägypten flieht. Vergeblich, denn während einer Schiffsfahrt auf dem Nil treten ihm erneut Anne, Antonie und Julia entgegen und Veldo verliert sich mit ihnen in einer surrealen, Angst erfüllten Traumwelt, aus der er nur mit Mühen entkommt. Schließlich kehrt er mit Anne nach Deutschland zurück, aber ihre Beziehung scheitert erneut. Monate vergehen, die er mit der Verarbeitung und der Niederschrift seiner seltsamen Erlebnisse verbringt. Und eines Tages macht Veldo eine eigenartige Entdeckung.

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