Michael Reißig

Die Gefühle in Schwarzweiß

Schon wieder lässt der Mai die Farben hell erglüh'n
Als die Gefühle in Schwarzweiß sich stets bemüh'n
Und Vögel fühl'n sich frisch und frei in ihrer Wahl
Aus Sangeskünsten schlagen sie ihr Kapital


Einst galt der räuberische Mensch noch als Filou
Zog die Gardinen zu dem and'ren Leben zu
Als der blaue Planet um Hilfe bat
Durchschnitt das furchtlos' Monster den erhitzten Draht


Unermesslich sinkt der Pulsschlag dieser Welt
Sein Licht, es scheint gebannt vom Rauch aus Schein und Geld
Ein Stern aus Liebe leuchtet bis zum Horizont
Wo das Gute und das Böse sich stets sonnt


Der Reichtum aus Natur erschuf des Menschen Glück
Die hemmungslose Gierde nagte Stück um Stück
Wer endlich die Vertrautheit weckt, hilft uns'rem Stern
Worin die Liebe lebt, umhüllt von lichtem Kern

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