Marlene Remen

DIE MÖSCH - FÜR WALLY

Hück Morje, et wor noch janz fröh, wullt mir ne Kaffe mache.
Do hürten ech ne leise Ton und dat wor net zum Lache.

Wo kom dä her un wat wor los, hann ech bei mir jedacht.
Mech ömjekick, doch nix jesinn, dröm einfach wiggermache.

Dann soß ech hei an mingen Dösch, doch plötzlich wor et mir,
als söß  noch Eener neve mir und jo, dann wor se hier.

Watt well die Mösch, die Mösch, die Mösch, bei mir in dä Köch ?
Op ech dazo jesonge han, ne, dat weiß ech net mieh.

Die Mösch feng och zo Singe an, dat kleene, löstig Vieh.
Die Tön, die hürten sech su an, wie dat Jeburtsdach - Lied.

Un do war dann met eenem Mol, dä Jrosche och jefallen.
Denn unser Wally, jo, ihr Lück, der dät dat och jefalle.

Die Leeve hätt Jebortsdach hück un ech seng us dä Ferne,
von Hätze jern ihr dat schön Lied, weil ech se hann so jerne.

Ech wönsch dir alles Leeve hück un janz vell Sunnesching,
bliev schön jesund, paß op dech op, du leeves Maien kind.


Alles Liebe und Gute wünsch ich von Herzen heut zu deinem
Geburtstag und schicke dir liebe Grüße und Gedanken, deine Marlene



 

Übersetzung :

Heute morgen, es war noch früh, wollt mir einen Kaffe machen.
Da hörte ich einen leisen Ton und das war nicht zum Lachen.

Wo kam er her und was war los, hab ich bei mir gedacht.
Mich umgeschaut, doch Nichts gesehn, drum einfach weitermachen.

Dann saß ich hier an meinem Tisch, doch plötzlich war es mir,
als säß noch Einer neben mir und ja, dann war sie hier.

Was will die Mösch, die Mösch, die Mösch, bei mir in der Küche ?
Ob ich dazu gesungen hab, nein das weiß ich nicht mehr.

Die Mösch fing auch zu singen an, das kleine lustig Tier.
Die Melodie hörte sich an, wie das Geburtstags-Lied.

Und da war dann mit einem Mal, der Groschen auch gefallen.
Denn unser Wally, ja, ihr Leut, der würd das auch gefallen.

Die Liebe hat Geburtstag heut und ich sing aus der Ferne,
von Herzen gern ihr das schön Lied, weil ich sie hab so gerne.

Ich wünsch dir alles Liebe heut und ganz viel Sonnenschein.
Bleib schön gesund, paß auf dich auf, du liebes MAIENKIND.
Marlene Remen, Anmerkung zum Gedicht

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