Adalbert Nagele

Maigedanken

Den Mai, wir sollten ihn genießen,
weil neue Lebensgeister sprießen;
der schönste Monat in dem Jahr,
ich find ihn einfach wunderbar.

Und wie die Vögel tirilieren,
so möcht auch ich den Mai verzieren,
mit einem schönen Maigesang,
den man gern hört, recht froh und lang.

Corona soll er überdecken,
ich lass mich nicht mehr weiter necken;
es soll verschwinden auf der Stell,
wie es gekommen ist so schnell.

Das Virus soll uns nicht mehr plagen,
wir alle müssen es verjagen;
der Mai wird uns behilflich sein,
ich stell mich auf ein Maifest ein.


© Adalbert Nagele

Natürlich mit Sicherheitsabstand im Freien, aber ohne MaskeAdalbert Nagele, Anmerkung zum Gedicht

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Ein Tag im Februar des Jahres 2006. Der EDV- Fachmann Klaus Gruschki kann kaum ausdrücken, was er empfindet, als er seine neugeborene Tochter Leoni im Arm hält. Seine Frau Michaela und er sind die glücklichsten Menschen der kleinen, süddeutschen Provinzstadt und voller Vertrauen in die gemeinsame Zukunft. Doch die Beziehung und das Glück zerbrechen. Auf einmal ist Klaus allein und Michaela mit Leoni verschwunden. Erst nach langer Suche und mit großen Mühen gelingt es dem Vater, Mutter und Kind wieder zu finden und den Kontakt zu Leoni neu herzustellen. Dann entzieht ein bürokratischer Akt dem Vater die gemeinsame Sorge fürs Kind. Gruschki weiß sich nicht anders zu helfen, als seinerseits mit der Tochter heimlich unterzutauchen. Nach einer dramatischen Flucht wird er in Österreich verhaftet und Leoni ihm gewaltsam entrissen. Er kommt in Haft und wird als Kindesentführer stigmatisiert. Doch Klaus Gruschki gibt den Kampf um sein Kind und um Michaela nicht auf …

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