Sabine Albrecht-Riedel
Gedanken
Gedanken
...vielleicht ist es ein Zeichen, so stark wie keines zuvor,
eines, das uns stoppt, bevor wir über den Abgrund stolpern.
Das uns aufzeigt, wie unbedeutend und klein wir Menschen
im Vergleich zur Natur sind. Es scheint uns zu sagen:
Schaut, der Himmel ist noch immer blau, die Flüsse sind klar
und die Luft ist sauber - wenn ihr einfach nur innehaltet.
...vielleicht sollen wir lernen, dass Geld und Macht
uns vor nichts verschonen und uns nicht heilen, sondern dass es
so selbstverständliche Dinge wie Gesundheit, Freundschaft und Nähe sind,
die wir tatsächlich brauchen und die uns am Leben halten.
Vielleicht sollen wir erkennen, dass dies die wahren und
unbezahlbaren Reichtümer unseres Daseins sind.
...vielleicht müssen wir Leid, Verzicht und Rückschritt durchleben,
um zu wachsen, nachzudenken und uns weiterzuentwickeln.
Um wieder Dankbarkeit und Ehrfurcht gegenüber dem Leben zu finden,
um zu neuem Bewusstesein und neuer Erkenntnis zu gelangen.
Vielleicht ist unser Weg jetzt steinig, aber auf dem Weg unserer Kinder,
deren Kinder und vielleicht der ganzen Menschheit blühen wieder Blumen.
Mai 2020

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.05.2020.
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