Maximilian Schuster

Vermissen

Ich sehe in den Mond und sehe dich.
Ich sehe in die Sonne und verstehe dich.
Ich sehe in die Sterne und denk an dich.
Ich sehe in mein Herz und vermisse dich. Und mich.

Ich stehe hier in meinem Zimmer und bin allein.
Ich stehe hier in meiner Einsamkeit und lasse keinen rein.
Ich stehe hier in einer Zeit, wechselhaft, so wie ihr.
Ich stehe völlig neben mir, weiß nicht wohin mit dir.

Es ist alles so still in meiner Welt.
Es ist alles so wenig, was mir hier gefällt.
Es ist alles so ruhig, ich kann mein Schweigen hören.
Es ist alles so eintönig, nichts möchte die Monotonie stören.

Meine Verwirrtheit ist so zentriert, ich steht schon völlig neben mir.
Meine Emotionen so fern, bin Meilenweit entfernt von Abstand.
Meine Wünsche dich jetzt bei mir zu haben demaskieren meinen Anstand.
Mein Herz, schreit nach, mein Hirn vor, meine Seele wegen, dir.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 20.05.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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