Margit Farwig

Deutsche horten Bargeld

Deutsche horten Bargeld              lt. Zeitungsbericht


Die Luft ist rein, das Geld liegt blank, liebe Einbrecher.

Ach, kommen Sie doch über die Fensterbank.

Ausgehungert, völlig allein in der Corona-Krise,

die Bewohner waren ständig daheim. Nun geht es wieder los.

Um Schäden an Tür und Fenster zu vermeiden,

legen wir unser Bargeld gleich vor die Tür für die Kriminalkommissare,

wie sie sich das schon immer gewünscht haben.

Die bringen es wieder dahin, wo wir es leichtfertig entnommen haben – zur Bank.

Vorsichtshalber ein guter Tipp, die Einbruchsdezernate greifen mit Kusshand  zu,

sie suchen lange verzweifelt nach Mitteln,

diesen Strolchen ein Zeichen aufzubrennen, wie es bei Nutztieren üblich ist.

Ach, sogar bei Geldscheinen. Farbbeutel für Türen und Fenster,

die beim Öffnen Spritzer auf die Ganoven spritzen,

sie werden dann überall erkannt.

Selbst in Mülltonnen kann man die Kleidung finden, denn waschen geht nicht.

 Sogar Nachbarn/innen entdecken in der Tonne Beweismittel

und hätten nie gedacht, dass DER so etwas macht.

 

© Margit Farwig  19. 5. 2020

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