Robert Nyffenegger

Der Wert eines Menschen in Geld

Zuerst einmal, da kostet er, `nen richtig grossen Batzen.
Das fällt den Eltern oftmals schwer, man muss zusammenkratzen.
Und endlich ist es dann soweit, kann sich von selbst erhalten,
Doch schon ist er, bereits bereit, will sich mit Frau entfalten.
 
Das Spiel beginnt von neuem nun, es ist nicht aufzuhalten,
Es kostet wieder, kann nicht ruh`n, bleibt wenig zum behalten.
Bald wird das Menschlein pensioniert, legt Hände in den Schoss,
Was es erspart, ist rasch halbiert, das ist nicht so famos.
 
Und siehe da, ist aufgezehrt, jetzt kommt der Staat zum Zug.
Das sei auch keinem je verwehrt, das ist sein Recht und Fug.
Wenn er dann gegen achtzig geht, ist Geld längst aufgebraucht.
Der Staat jetzt vollends zu ihm steht, er nicht in Armut taucht.
 
Jetzt kostet er ne Stange Geld für Doktor und das Heim.
Zwar hat er nichts mehr von der Welt und macht sich keinen Reim.
Er wird gefüttert und gepflegt, gewaschen, unterhalten.
Und wenn man ihn ins Bettchen legt, tun gute Geister walten.
 
Der Durchschnittsmensch, ein Nullsummenspiel, wenn er alt dann ist.
Doch macht Natur mal einen Deal*, wehrt jeder ab, mit List.
Moral und Ethik, Richtschnur Leben, das ist Menschen Kultur.
Ein jeder muss doch danach streben, jetzt und im Futur.
 
 
*Wer an Corona denkt, ist selber schuld!
 
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.05.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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