Liselotte Brand-Cerny

Mein Spiel mit den Wolken 01.06.2020

Der Himmel ist blau, ein Tag ohne Sorgen,
welch ein schöner, verzauberter Morgen.
Verstreut kann ich weisse Wolken sehen,
wie Tiere, Gestalten, Gesichter entstehen,
wie sie grösser werden oder kleiner,
wie sie dichter werden oder feiner …
Ein leichter Wind treibt sie umher,
all dem zuzusehen geniesse ich sehr.

Manchmal gebe ich einer Wolke Ziele,
sie machen Spass, diese harmlosen Spiele.
Dann stell ich mir vor, sie hat es gespürt
und mich ein wenig zum Träumen verführt.

So erlebe ich für kurze Zeit einen Mann,
mit dem man auch Pferde stehlen kann. -
Ich sehe mich an einem Meeresstrand,
laufe barfuss durch den weissen Sand. -
Sitze im Boot in einem glasklaren See,
auf den Bergen liegt schon neuer Schnee. -
Ich wandle in einer Höhle mit Kristallen,
oh, welches Wunder, das hat mir gefallen. -

Ja, es wäre schön, noch weiter zu träumen,
meine Arbeit darf ich aber nicht versäumen.
Doch habe ich genug Fantasie für ein Leben,
sie wird mir noch viele Traumstunden geben.

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