Hanns Seydel

DAS DENKERTUM


( gewidmet Margit Farwig und Adalbert Nagele )



Des Denkens hohe Werte,
sie zeigen sich in ihren Werke`.
Sie gehn ihrn Weg ohn` Wende,
bleib` klar und hell auf ganzer Welte.
Durch und durch nur Dichter
brennen ihres Geistes Lichter.
So gehn sie zu ihrer Schreibarbeit,
die gehört zum Schlausten weit und breit.

Der Überlegung reifste Frucht
ist wie `ne riesig` Bucht.
Denker sind nie auf der Flucht
und Denken ist wie eine Sucht.
Das Große, das Gewaltige,
geboren wird im Kopf.
Auch wenn es ist das Kantige,
es ist nicht schlimm und schroff.

Wenn die Denker komm` zusamm`,
dann zeigt sich starker geistig` Stamm.
So soll sich sicher sauber setzen
jeder Denker, um zu sprchen.
Und von der Worte Geist durchdrungen,
ist hinterher jed` Kommentar verklungen.
Und in dem ganzen weiten Sehertum
ist alles grad und nichts ist krumm.

Um Wahrheit gehts in jeder Stunde,
es eilt und eilt die schnell` Sekunde.
Der Überblick im Gesamtzusammenhang
hat einen unverwechselbaren Klang.
Ein unbedachtes Wort,
den Denkern ist es fremd.
So ist`s in jedem Ort
auf ganzer großer Erd`.

Die Macht der Töne ist gewaltig,
die Macht der Worte wirket wuchtig.
Die Formulierung der Gedanken
gerät bei Denkern nie ins Wanken.
Überflüssig sind all` Wörter,
die vornehm ausgedrückt sind Worte,
gesprochen von ei`m Spötter,
er gehöret nicht zu Denkern Sorte.

Die Denker tipp` ihr Manuskript
und der Interessierte, es liest.
Zum Verlag wird es geschickt
und der ist beeindruckt zutiefst.
Und wer jemals würde meinen,
irgendetwas könnte eindämm`
der Denkern geistig` Weiten,
der lernt Denkern niemals kenn` !



( E N D E )

Hanns SEYDEL, 09.04.2020













 

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Nimm doch die Freiheit dir heraus,
gönne dir ein, zwei Flaschen Gutes,
trag den Gedichtband mit nach Haus,
gleich bist du guten Mutes.

Bebet der Vulkan, die Erde zittert,
wenn ein Asteroid herniederfällt,
bleib locker und sei nicht verbittert,
weil nur die schönste Stunde zählt.

Das Leben ist zu kurz zum Schmollen,
dafür nimm dir nicht die Zeit,
schöpfe Freude und Frohsinn aus dem Vollen,
leg die Sorgen ab unter Vergangenheit.

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