Chris Peter

Das Band

Es gibt ein unsichtbares Band,

welches Menschen oft verbindet,

es wird ganz unbewusst gespannt

und manches nie verschwindet.

 

Doch manchmal - dehnt man es zu sehr -

bekommt es Risse unerkannt

und es hält nicht länger mehr,

wenn man zu sehr es überspannt.

 

Dann reißt es, ohne es zu merken

und die Verbindung wird getrennt;

man muss sehr lange daran werken,

bis man die Lösung dann erkennt:

 

Vielleicht war es zu fest gebunden

und es schnürte einen ein,

verursacht tiefe, kleine Wunden

und lockerlassen musste sein.

 

Vielleicht hat es sich überschnitten,

an manchen Stellen sich gerieben.

Man hat darüber nicht gestritten

und so ist es nicht heil geblieben.

 

Vielleicht hat man es nicht gepflegt,

nicht nachjustiert und neu geerdet,

so dass sich Spannung drüber legt,

die die Festigkeit gefährdet.

 

Vielleicht hat man ja auch versäumt

zu überprüfen, obs gefällt.

Oder hat davon geträumt,

dass es alleine ewig hält.

 

Doch die Zeit ist unerbittlich,

sie zehrt und nagt dran unentwegt.

Und ohne Arbeit wird ersichtlich,

dass so nicht immer weiter geht.

 

Drum achte stets darauf behände,

dass beide Seiten gut betreut.

Es löst sich sonst an einem Ende,

was man dann sehr schnell bereut.

 

Und Bänder knoten ist gefährlich,

vielleicht sitzt er nicht fest genug.

Dass es dann hält - ich sag es ehrlich -

zu glauben wäre Selbstbetrug.

 

Drum schau darauf, dass es nie reißt,

denn Flickwerk war noch selten gut.

Und erste Schritte, wie du weißt

erfordern manchmal großen Mut!

 

Doch es lohnt sich, denn nur dann

hält es bei größtem Sturm und Wind.

Nichts dieses Band zerstören kann,

wenn beide Enden einig sind!

 

Chris Peter  (DerPoet 11/16)

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 11.06.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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