Hanns Seydel

AUF DEM FRIEDHOF


Zum Friedhof oft ich geh,
das Grab ich ernsthaft seh.
Des Todes dauernd Gegenwart
behindert niemals starken Start.
Der Vorfahrn heilges Grabe,
mit Andacht stets ich pflege.
Mein Ernst, er war nicht knappe,
beschwerlich war weit Wege.

Von Grabsteins schwarzem Rand,
den Staub, ich stets entfern.
Der Grabschmuck mit dem Band,
er leuchtet wie von andrem Stern.
Des Friedhofs graue Wege
sind breit und auch sehr lang.
Sie sind ganz starke Stege
und machen uns nicht bang.

Die Halle der Leichen,
sie ist brechend voll.
Nichts lässt sich vergleichen
mit trauerndem Groll.
Auf dem Friedhof wards traurig,
die Stimmung ward schaurig.
Beerdigung, sie fand dort statt,
die Beisetzung macht Alle matt.

Die Trauer stark und schaurig,
das Grab ist für den Menschen da.
Und alle waren traurig,
dass jener nicht mehr war.
Und in des Friedhofs rauhen Lüften,
da hörte man ein hohes Krächzen.
Ein Krähenheer dort oben fliegt,
sein Krächzen dennoch dann verfliegt.

Der Krähen laut Gekrächze,
es war ein störend stark Geächze.
Das Krächzen der Krähen ging vorbei
und Weihevolles kam herbei.
Die Gräber der Toten,
sie spenden stark Trost.
Die Toten der Urnen
vertrauten getrost.

Die Gräber der Toten,
sie künden vom Tod.
Die Gräber sind Boten
von ganz großer Not.
Die Seelen der Toten,
sie kommen zurück.
Sie sind nämlich Boten
von ewigem Glück.

Die Kerzen der Gräber,
sie leuchten bei Nacht.
Sie sind wichtge Träger
relgiöser Fracht.
Die Kirche am Friedhof,
sie zeugt von dem Glauben.
Sie ist hier im Dorf,
es kreisen die Tauben.

Der ganzen Völker einer Gott
seit jeher hat Verbindung
zu Friedhofs großer Grott
und deren tiefe Bindung.
Und heilig gehts am Friedhof zu,
der Gräber Toten haben Ruh.
Und durch seine herb Passion
Erlösung brachte Gottes Sohn !



( E N D E )

Hanns SEYDEL, Herbst 2018 (Urfassung)



















































































































































































 

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