Horst Werner Bracker

die nixe von sylt - The mermaid from Sylt

The mermaid from Sylt - die Nixe von Sylt –
 
Ballade
 
Ich habe sie am Strand auf Sylt gesehen.
Sie war so jung und so wunderschön. –
Die Haut von der Sommersonne gebräunt.
In den blonden Haaren spielte der Wind.
Von einen Mädchen wie sie, hab ich geträumt,
wunderschöne Träume es geblieben sind.
Als sie, an mir vorüberging, mich angesehen,
sah ich Liebe in ihren Augen, die wunderschön.
 
In den Dünen habe sie aus den Augen verloren.
Mich von der Liebe ausgeschossen, ich Thor!
Lange Schaute ich über die Dünen, den Tränen nah, -
saß Lange im Garten der Amphoren.
Im Garten der Fantasien, der Dichter, da!
Schöne Gedanken werden hier geboren.
Leiser Gesang tropfte aus Blumenpracht.
In stille, habe ich an das Mädchen gedacht.
 
Drei Tage vergingen, hab immerzu an sie gedacht.
Am vierten Tag habe ich einen Spaziergang gemacht.
Tiefrot stand die Sonne schon im Westen –
Dämmerung legte sich über Land und Meer.
Am Strand nur wenige von den vielen Urlaubsgästen
Da am Horizont eine Gestalt, stolzen Schritts kam sie näher.
Mir stockte der Atem, sie war es, kein Zweifel, sie war es!
Gerader Haltung, den Kopf erhoben, gekleidet mit Noblesse'e.
 
Sie breitete beide Arme aus, »wo warst du?«
»Habe dich gesucht, habe ich dich gesucht, immer zu!«
Ich wusste, ich werde dich finden, - irgendwann.
Komm, - nie mehr wollen wir uns trennen, nie mehr!
Im Strandkorb träumten wir in den Sonnenuntergang.
Schon bald versank der Sonne, purpurrot ins stille Meer.
In den Dünen betteten uns ins Weiche, Heidekraut.
Der Morgen fand uns eng umschlungen, als der Tag graut.
(14.06.2020) E Storie     *
 
 
Zehn Tage dauerte die Romanze mit der Nixe von Sylt! 
Das Ende der Urlaube trennte uns!
»Ich grüße dich, Marie-Ann!«
 
 
 
 

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