Helga Grote

Träume sind Schäume

 

 

In manch sternenklarer Nacht,


lag ich stundenlang noch wach,

und hab` dabei an dich gedacht;

wie wir spielten, tobten , lachten,

viele dumme Sachen machten,

wir haben nicht viel nachgedacht,

sondern meist darüber nur gelacht. 



Wir hatten Träume, 

große , kleine,

ich die meinen,

du die deinen,

bald schon wurden aus den Träumen

nur noch Schäume,

Seifenblasen, die sobald der Tag anbricht

zerplatzten dann im Morgenlicht. 





Weißt du noch, wie es begann,

damals auf der kleinen Schülerbank?

Du nahmst ganz zaghaft meine Hand,

ich war verblüfft,

und auch verwirrt

ein zartes Band,

das uns verband,

mich brachte es um den Verstand. 


Der Lebensweg sich für uns teilte,

jeder an einem fremden Orte weilte,

doch neulich in der kleinen Bar,

ich dacht` , das ist doch gar nicht wahr,

da hab` ich dich gesehen, 

wieder war`s um mich geschehen.

Erinnerungen von damals, 

sie waren wieder da,

im Geheimen sah ich uns doch schon als Paar,

doch leider wird es niemals wahr,

denn du bemerkst mich heute kaum,

du blickst zur Tür, verlässt den Raum,

und mit dir geht jetzt auch mein Traum. 
 

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