Karl-Konrad Knooshood

Der Perverse


 

Bist Ü20 und schon schwerst-abartig,

deine Mama werkt in 'ner Kita,

hast als Kind schon gemerkt, dass du pervers bist,

hast dein Leben lang 's geplant,

 

Keine Freunde, nur Perverse,

Informatik-Scheißjob,

vom Fach für deine Übeltäterei doch,

 

Schon seit Jahren bist du vorbestraft,

mit Bewährung billig davongekommen,

hattest dir zig Kinderpornos angeschafft,

und deinen eignen Sohn…,

hast du auch…?,

Wie lange kannst du dich noch bremsen,

(wer hält dich auf?),

du gehörst schon längst in die Forensik!,

 

Du besorgst dir – 'ne Serverfarm,

Hochleistungsrechner, Zubehör,

Kühlsysteme, sonst läuft 's Zeug zu warm,

in 'ne Gartenlaube eingebaut,

 

HD-Kameras, reichlich Speicher,

(INTEL-Core),

draußen Garten, eine kleine Bank!,

 

Was stellst du an,

im Dunkeln, Mann?,

Was fängst du an?,

Gib's zu, Adrian!,

 

In deiner Laube, da bist du Gott,

wie der FRITZL im Keller,

du schläfst beruhigt und denkst:,

"Keiner kommt mir drauf!",

Wasserbett, Kuscheltier, Ambiente,

(und Chloroform),

Seile und Dildos und Lederdress,

 

Was spielt sich da,

im Geheimen ab?,

Was treibst du da?,

Sag's an, Adrian!,

Deine Mutter, die ahnt doch was!,

(Und tut doch nichts!),

Was spielst du da?,

Du perverser Arsch!,

 

Was treibst du Schwein,

oh, Adrian!,

Was tust du dem an?,

Raus damit, perverse Sau!,

 

Mit Kameras – in der Laube drin,

oh je,

was machst du da?,

Mund auf, Adrian!,

 

Anfang Juni 2020 wird der 27-jährige Hauptverdächtige ADRIAN V. auf dem Gelände seiner Gartenlaube verhaftet und dem Haftrichter vorgeführt. Er soll in der ihm von seiner Mutter zur Verfügung gestellten, mit professionellem Equipment ausgestatteten Gartenlaube in der Kleingartenanlage "Am Bergbusch" des Kleingartenvereins im Stadtteil KINDERHAUS des nordrhein-westfälischen Münster seit zwei Jahren systematisch Kinder an pädophile Interessenten zwecks sexuellen Missbrauchs angeboten und zum Teil selbst missbraucht haben. Unter ihnen auch seinen eigenen Sohn und den eines Nachbarn.

 

Bei dem bereits polizeibekannten, einschlägig wegen des Besitzes und Vertriebs von Kinderpornografie Vorbestraften wurde umfangreiches Bild- und Tonmaterial von über 500 (!) Terabyte und ca. 300.000 Stunden Material insgesamt, das den abscheulichen Kindesmissbrauch dokumentiert, sichergestallt. Die Ermittlungen und Auswertung des Materials dauern an. die Gartenlaube des Verdächtigen wurde inzwischen abgerissen und dabei nach weiteren Beweisen durchforstet. Wie ein Polizeikommissar der Kripo Münster jedoch vor Medien aussagte, habe man dabei leider keine weiteren Beweise gefunden. Die Mittäter, insgesamt 10 (!) weitere Männer, werden ebenfalls zur Rechenschaft gezogen. Der Fall erschüttert die ganze Stadt. Die Mutter des Hauptverdächtigen, die selbst in einer Münsteraner Kita tätig ist, die ihm ihre Laube zur Verfügung gestellt hat, gibt an, nichts von den Aktivitäten und Taten ihres Sohnes geahnt oder gewusst zu haben. Dies erscheint zwar fragwürdig, doch das werden weitere Ermittlungen ergeben. In der Wohnung der Mutter fanden Spürhunde der Polizei einen versteckten Tablet-Computer und einen USB-Stick, die noch ausgewertet werden müssen. Der Nachbar, dessen Junge oft in der Laube des Hauptverdächtigen gewesen sein soll, da er mit dessen Sohn befreundet war, ahnte laut eigener Aussage nichts von den Vorgängen in der Gartenlaube, sein Junge habe auf seine Anfrage hin ihm gegenüber geäußert, dass er nicht vom Hauptverdächtigen ADRIAN V. missbraucht worden sei. Der Nachbar des ADRIAN V. äußerte jedoch Skepsis vor der Kamera des RTL-Teams, dass dem nicht so sei, denn schließlich könne ADRIAN V. ja seinen Jungen vorher betäubt haben. Der Nachbar ist, laut eigener Angabe, völlig erschüttert. Die weiteren Ermittlungen müssen nun ergeben, was noch alles getan wurde. ADRIAN V. wird wohl einer langjährigen Freiheitsstrafe entgegensehen können. Manche Hardliner, die Kinderficker nicht ausstehen können, fordern bereits die Todesstrafe für das miese perverse Schwein ADRIAN V. Unter ihnen ich.






(16.06.2020)(C) 2020 KnülleKnauf


Ich bin zutiefst erschüttert, dass in meiner Wahlheimat, genauer gesagt in einem Stadtteil, der sogar noch
das Wort KINDER im Namen hat und den ich durchaus kenne, solcherlei Dinge in einer Kleingartenanlage,
also Schrebergarten-Anlage, sowas vorfallen kann: Ein Kerl namens ADRIAN V. (bei BILD und RTL.de
gibt's unverpixelte Bilder von dem Schwein) soll über einen Zeitraum von ca. zwei Jahren (also ab 2018)
in seiner präparierten Gartenlaube auf dem Kleingartengelände (die Laube gehörte eigentlich seiner
Mutter) mit modernen Kameras, Servern und Hochleistungsrechnern Kinderpornos produziert und
vertrieben haben. Auch mit seinem eigenen Sohn, eventuell mit dem des Nachbarn (der mit seinem Sohn
befreundet war). Zur Produktion derselben verschleppte er offenbar immer wieder Kinder in die Laube -
oder überredete sie vielleicht, ihm dorthin zu folgen, das müssen die Ermittlungen noch ergeben. Die
Schilderung im Gedicht ist eher mit spekulativen Ausführungen angereichert, richtig ist, dass der Kerl
bereits einschlägig vorbestraft war wegen Besitzes und Vertrieb von Kinderpornos und eine
Bewährungsstrafe (!) bekommen hatte. Die konkreten Fakten zum Fall kommen dann im auslaufenden
Prosa-Teil, die Ermittlungen dauern weiter an, meine Daten über den Fall habe ich aus den Westfälischen
Nachrichten, von RTL.de (mit Video), von msl24.de (Münsterland24) und ruhrnachrichten.de. Es ist
grauenhaft, was passiert.
Karl-Konrad Knooshood, Anmerkung zum Gedicht

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