Hanns Seydel

DAS UNHEIL VON PEARL HARBOR

" Getroffen sank dein Feind vom Speere,
Mich sendet mit der frohen Märe
Dein treuer Feldherr Polydor.
Und nimmt aus einem schwarzen Becken
Noch blutig, zu der beiden Schrecken,
Ein wohlbekanntes Haupt hervor. "
(Schiller: "Der Ring des Polykrates", 4. Strophe)




Der Japaner kühnste Flieger,
im Kriegsrat war`n versammelt.
In der Luft, sie waren Krieger,
im Rat, sie war`n gesammelt.

Dort wurde dann beschloss`,
Pearl Harbor werd` beschoss`.
Die USA, sie war`n der Feind,
in Harbor, ihr` Flotte war vereint.

So kam der siebt` Dezemb`
des Jahres Einundvierzig.
Und alle Flieger war`n behend,
auf Sieg, sie war`n begierig.

Sechs gewaltge Flugzeugträger,
mit Kampfflugzeugen stark bestückt,
kamen von demselben Nenner,
der Flugzeugfirma, die`s bewirkt`.

Wuchtig waren Wassers Wellen,
als die Flugzeugträger fuhren
durch der Ströme riesig` Schnellen,
das Ziel, sie brauchten`s nicht zu suchen.

Die massiven Flugzeugträger,
am Ziele war`n sie angekommen.
Sie kamen wie entfesselt` Jäger,
das Unheil hat dann krass begonnen.

Drachenartig war die Ankunft
der Träger mit den Fliegern.
Der Japaner klug Vernunft
war auch bei ihren Kriegern.

Der Flugzeug` viere Hundert
war`n startklar für ihr Ziel.
Von Allen stark bewundert,
der Flieger war`n sehr viel.

Raketenartig war`n die Abflüg`,
Extremkampfbombern gleich.
Massivste Wucht in riesig` Schüb`
macht` Manche bitter bleich.

Der Japaner all` Schwadronen,
im Kampfgeschwader flogen an.
Sie griffen an ganz unverfroren,
die Flott` geweiht dem Untergang.

Und was dann folgte war gigantisch
in ganzer neueren Geschicht` :
Die Japaner ganz pedantisch,
sie stürmten an mit wenig Licht.

Nun brach aus mit größter Wucht
das Unheil für Pearl Harbors Flott`.
Alles, alles wurd` versucht,
aus den Schiffen machen Schrott.

Der Funker nachlässiges Vermasseln,
es führte zum Verdammen.
Denn stärkste Bomben prasselten,
der Hafen stand in Flammen.

Der Angriffsflüg` massive Wucht,
ihr Ziel sie fanden in der Bucht.
Sie war`n der Krieger herbe Frucht,
ihr Drang war wie `ne Sucht.

Unheilbringend, wild bedrohlich
schlugen Bomben in die Schiffe ein.
Die ganze Szen` wirkt` unversöhnlich,
ein Flammenmeer schuf Feuers Schein.

Wie Blutäxt` kamen sie
mit Brachialgewalt wie nie.
Der Bomben krasse Explosionen
sollt` kein`s der Schiff` verschonen.

Der Schiffe Anker lösten sich,
da rammte ein Schiff das nächste.
Das Chaos war schrill schauerlich,
denn uferlos war dort das Ärgste.

Der Maschinen Kraft und Stärke
demonstrierten vollste Härte.
Riesengroß und bärenhaft,
das war der Stärke Luftherrschaft.

Zusammen brach der Schiff` Gefüge,
Zermalmung kam dann zur Genüge.
Der Chefetage ganze Riege
dachte nur an kommend` Siege.

Tonnenweise Kerosin
quaderförmig floss.
Torpedos flogen hin,
quadrantenhaft im Tross.

Donnerkrachend, riesig lärmend,
für die Flott` kein` Hoffnung dämmernd,
Japan dann Gewinn groß erntend,
Pearl Harbor daraus bitter lernend.

Der Japaner kühne Flieger
zu ihren Trägern flogen dann.
Sie war`n gefährlich wie die Tiger
und zogen all` in ihren Bann.

Das Angriffswerk, es war getan,
heim nach Japan wurd` gefahr`n.
Siegeshymnen sie stark schmetternd,
war ihr Jubel immer höher kletternd !

( E N D E )
Hanns SEYDEL, 25.06.2019




" Und eh ihm noch das Wort entfallen,
Da sieht mans von den Schiffen wallen,
Und tausend Stimmen rufen :  Sieg !
Von Feindesnot sind wir befreiet,
Die Kreter hat der Sturm zerstreuet,
Vorbei, geendet ist der Krieg. "
(Schiller: "Der Ring des Polykrates", 8. Strophe)






















































































































































































































































 

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