Inge Hoppe-Grabinger

Ein Teppich voller Mohn


Ein Teppich voller Mohn ist ausgebreitet
vor graden Gleisen bis zum Horizont,
dass nicht einmal ein Gott darüber schreitet,
so unermesslich ist er und besonnt. 

So heilig, so vergänglich und vollkommen,
so zart, zerbrechlich, seidenweich und schön,
gehört der Mohn den Sündern und den Frommen,
die nichts von Regeln und  Gebeten was verstehn.

Wie zwischendurch auch blaue Blüten funkeln!
Das Grün der Gräser rahmt in Gold das Rot!
Noch unterschätzt man Schatten dort im Dunklen
und fern sind welke Zeiten, Durst und Tod.

Wie kann ich dieses Bild in mir bewahren?
(Verheissungsvoll, lebendig sagt's: "Ich bin")
dass es mir bleibt, wenn alles scheint verfahren:
das Rot des Mohns, das Zeichen für Beginn .....

2O. Juni 2o2o - ihg -
So gesehen an den Gleisen auf der Höhe von
Kränzlin in Brandenburg

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