Thomas S. Lutter

Wie's Unheil bei Nacht


Was spaltet, kommt schleichend 
wie's Unheil bei Nacht
Noch eh' man's bemerkt, hat's 
den Unfrieden 'bracht

Wer heute Dich Freund nennt 
ist morgen Dein Feind
weil Lügen das spalten 
was einmal vereint

Da sitzen die Helden 
aus Ängsten geboren
sich selber geopfert 
unrettbar verloren

im Geiste beschnitten
und lobotomiert
Ein Sinnbild der Dummheit 
mit Stroh präpariert

wie Spinnen im Netze 
zum Spinnen bereit
weil alles in ihnen 
nach Unverstand schreit

verhätscheln die Bosheit
misshandeln, was wahr
und richten, wer nachdenkt
am Götzenaltar

So ist es, das 'Gute'
wenn's inwendig schlecht
Den Brüdern ein Mörder
dem Unheil ein Knecht!

© Thomas S. Lutter

 
 

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