Patrick Tzschanter

Scheinbar

Scheinbar

 

Die letzten Momente Sonne genießen denn es gibt eine Frist

Fünf Minuten geb ich ihr noch okay ich bin Optimist

Doch was enthüllt der Himmel was können wir erfahren

Es gibt einen Horizont doch keinen sonnenklaren

 

Die Wolken haben sich vor sie geschoben mit tückischer List

Ihre Leuchtkraft wird schwächer ob sie jetzt wohl die weiße Fahne hisst

Das weiche Himmelbett bauscht sich auf wie dutzende Heerscharen

Formationen kommen und gehen bei dem Versuch sich zwangszupaaren

 

Interessant mit anzusehen wie sich die Sonne scheinbar durch die Wolken frisst

Sie geht richtig in der Annahme dass sie mindestens ein Beobachter vermisst

Ein Schweif sticht hervor und beginnt das Firmament aufzuklaren

Er steigt empor als verschlinge er Zeit und Raum in Lichtjahren

 

Schließlich hat sie den Kampf gewonnen bleib jetzt so wie du bist

Leider wird sie gleich hinter dem Berg versinken so ein Mist

Ein letztes Mal sieht man den roten Feuerball in voller Pracht hinabfahren

Dieser Augenblick ohne dabei zu blinzeln ist einer der wunderbaren

 

Der letzte Sonnenstrahl blitzt auf und vergeht das hat Konsequenzen

Die Dämmerung beginnt ab sofort wird die Sonne ihre Anwesenheit schwänzen

Melancholie macht sich breit während die Dunkelheit versucht sich zu offenbaren

Parallel dazu würd ich gern rumschreien mit passend bösen Kommentaren

 

Aber was hilft das Fluchen der Tag hat eben seine Grenzen

Bald kommt der Mond und wird die untergegangene Sonne ergänzen

Auch er bringt den Zauber mit sich wenn auch nur einen unsichtbaren

Er spielt mit den Gezeiten und lässt die Küsten ihr Wasser sparen

 

Ebbe und Flut wechseln sich ab wie Tag und Nacht und sorgen für Turbulenzen

Morgen früh beginnt das Spiel von vorn und die Sonne wird wieder anfangen zu glänzen

So beansprucht die Natur den Lauf der Dinge im Zirkularen

Drum sollten wir die Himmelskörper wertschätzen wie Luxuswaren

 

Vielleicht gibt es auch Planeten in habitablen Zonen mit außerirdischen Intelligenzen

Die debattieren über das Zusammenspiel von Licht und Dunkelheit und deren Kohärenzen

Dabei enstanden Sonne und Mond doch sollten sie nur den Anschein wahren

Dass beide den Planeten zum Erleuchten bringen den für uns so scheinbaren

 

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