Frank-Ulrich Meinhard

Vom Seltsamen

Viel Seltsames gibt es auf Erden!

Niemand will alt sein,

doch jeder will‘s werden.

 

Liebe wird manchmal verschmäht,

selbst wenn sie echt ist.

Und jemand wird heiß begehrt,

obwohl er schlecht ist.

 

Die Erde scheint platt und ist doch rund.

Was gut schmeckt, ist selten gesund.

 

Ermunternde Worte können auch lähmen.

Durchs Leben geht niemand,

ohne Schaden zu nehmen

und kommt nicht umhin,

ihn auch anzurichten.

Gut Gemeintes kann Gutes vernichten.

 

Was man nicht glaubt,

kann trotzdem wahr sein.

Was man nicht sehn kann,

kann eine Gefahr sein.

 

Alles ist Wandel

zwischen Trauer und Glück.

Nichts lässt sich halten

und nichts kommt zurück.

 

Aus Wörtern können schnell

Schwerter werden,

die schneidend in Herzen fahren.

Aus Schwertern können

Pflugscharen werden,

die sie zuvor vielleicht

auch schon mal waren.

 

Wir wissen, wie viel wir zerstören

und wollen die Warnung vor Folgen nicht hören.

 

Seltsam ist vieles auf Erden.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.06.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Zwei Kommissare ermitteln, da der Leiter eines Genmais-Versuchsfeldes tot aufgefunden wird – übersät von Bienenstichen. Zunächst erscheint es wie ein Unfall. Sehr bald wird klar, dass es sich um keinen Unfall handeln kann. Doch auch ein Mord erscheint unerklärlich. Wie sollte man schließlich auch einen Bienenschwarm dazu bringen, einen Menschen zu attackieren? Die Kommissare verschaffen sich einen Überblick über die Lebensweise der Bienen und ermitteln in alle Richtung. Einerseits gibt es da eine Bürgerinitiative, die gegen den Genmais wettert. Andererseits existiert der Bruder des Opfers, der in Brasilien ausgerechnet Flora und Fauna erforscht und über ein nötiges biologisches Hintergrundwissen für die Tat verfügen könnte. Und nicht zuletzt gibt es auch noch die Imker in Bodenheim und Umgebung, die nur schwer Honig mit genverändertem Pollen verkaufen können.

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