Marlene Remen

GEDANKEN GEBEN NIEMALS RUH

Gedanken glaubtest du einmal, sie können so viel Gutes tun.
Das tun sie auch, denn sind sie schön, dann sind Gedanken wunderbar.
Die Anderen jedoch, die dich nur quälen, weil sie immerzu im Kreis sich drehn.
Einen Anfang, doch nie ein Ende haben, sie tun nicht gut, sie tun nur weh.

Wenn du versuchst, dich abzulenken, mit Allem, was dir Freude macht.
Glaubst du wirklich, es wird dir gelingen, ganz plötzlich sind sie wieder da.
Und Alles, was du dir vorgenommen, es wird Nicht draus, sie lähmen dich.
Und wieder wird ein Tag vergehen, der so wie der Vorherige war.

Auch in der Nacht, wenn du Ruhe suchst, Ruhe, die du für den Tag doch brauchst,
Kehren sie zurück, sie gehen nicht, dringen sogar in deine Träume ein.
Dann möchtest du schreien, ganz laut nur schreien  :

Geht weg von mir, ich brauch euch nicht !
Laßt mich in Ruh, warum quält ihr mich ?
Gedanken kehren zurück zu dir, immerzu, Gedanken geben niemals Ruh.


Und doch, es wird der Tag noch kommen, da sind Gedanken nicht mehr bei dir.
Dann sind sie fort, sie sind gegangen und niemals kehren sie zurück.
Jedoch an diesem Tag bist auch du gegangen, auf eine Reise ohne Wiederkehr.
Und alle deine bittren Tränen, sie füllen nicht weiter deiner Traurigkeit tiefes Meer.

So, wie der Vogel, der du warst, in all deinen Träumen, breitet deine Seele
ganz weit ihre Flügel aus, dann fliegt sie davon, immer weiter wird sie fliegen,
ins helle Licht, in die Unendlichkeit hinaus.
Und Nichts mehr, nichts mehr kann sie quälen, das ist Vergangenheit, endgültig vorbei.
An diesem Tag, ja, da bist du gegangen, doch deine Seele, sie ist endlich frei.....

 

Ersteinstellung im Februar 2013, mein erstes Gedicht hier bei e-stories.
Und doch, Gedanken sind allgegenwärtig.
Marlene Remen, Anmerkung zum Gedicht

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