Horst Fleitmann

Wetterwechsel

Das Wetter hat immense Kraft,
doch bleibt's, wie's Leben, wechselhaft.
Ich stelle einmal den Vergleich
im Ganzen und im Teilbereich.

Vom Frühling bis zum kalten Winter
steckt, wie beim Leben, Sinn dahinter.
Es fällt nicht schwer hier aufzuzeigen
die Parallelen dieser beiden.

Der Frühling ist der Start des Lebens,
beim Menschen wie in der Natur.
Kein Baby lächelt wohl vergebens,
Knospen sprießen in Wald und Flur.

Blumen und Bäume sind nun bunt
der Nachwuchs hält uns jung und wach.
Die Blumen blüh'n, dem Kindermund
entspringen Worte... hundertfach.

Der Sommer naht und Wald wie Feld
bringt nun die erste Frucht hervor.
Die Zeit dem Menschen wohl gefällt:
Er lebt und liebt wie nie zuvor.

Wenn erste Blumen nicht mehr blüh'n,
im Spätherbst die Natur ausruht,
die ersten Vögel südwärts zieh'n,
versiegt so mancher Lebensmut.

Der Mensch jedoch erinnert sich
wie die Natur, die bald erschlafft:
Es wird in Kürze winterlich,
bis dann der Frühling neu erwacht.

© Horst Fleitmann  2020

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.06.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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