Jan Harmening

Lesen ohne Worte

Des Glückes blitzend Funken
Der Hoffnung strahlend Licht
Mal in Sehnsucht tief versunken
Trübsinn melancholisch Sicht

Der Erkenntnis heller Schein
Der Fragen suchend Blick
Das von Güte sanfte Sein
Wie von Mitgefühl gedrückt

Auf Glaubens feste Säulen
In Zuversicht die Ferne spähn
Mit Geduld und Lieb sich zämen
In Erwartung Gutes sä'n

Schelmisch oder verlegen
Ernst oder doch verwegen
Ängstlich oder voller Mut
Zufrieden oder blinde Wut

Der Unschuld golden Buch
Und der Liebe seiden Tuch
Des Innern tief Begehren
Das Leben mag verwehren

Was Worte nicht können fassen
Auch begleitet von Grimassen
Mal unscheinbar lautlos flüsternd
Mal schreiend und entrüstend
Gestern noch getrübt von Wein
Heut strahlend Sonnenschein

Was der Zunge Laut mag nicht erwähnen
Und der Hände Wort nicht offenbart
Wonach das Herz mag sich so sehnen
In der Tiefe Schatten fest verwahrt

Zwei Fenster obwohl so klein
Lassen erkennend Licht hinein
Denn des Menschen inner Wesen
Kannst du in seinen Augen lesen

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