Hanns Seydel

DAS DRAMA VON TROJA



Es ragten hoch die Türme
in Troja, der stark` Stadt.
Es kamen stärkste Stürme,
doch Keiner wurde matt.
Bedrohlich wurd` die ganze Szen`,
Troja musst` bald untergehn.
Wenn Hasser rächen, wird es ernst,
denn die Rächer machen Angst.

Da stürmten dann die Starken,
da wankten dann die Bangen.
Dort gabs nicht mehr Verrichtung,
dort gabs nur noch Vernichtung.
Rächend kam` die Griech` daher
mit dem ganzen großen Heer.
Zorn der Griechen war gekommen,
ganzes Troja war beklommen.

Unversöhnlichkeit war krassest da
und Rachelust in jedem Herz.
Der Raub der schönen Helena,
er brachte nur ganz großen Schmerz.
Äneas, Hektor und Helenos,
Glaukos, Priamos und Sarpedon,
Rhesos, Asios und Pandaros,
des Trojas größte Söhne waren.

Des Trojas größter Krieger,
der Hektor, war einst Sieger.
Und als er war im Krieg,
vor seinem Tod, es gab nur Sieg.
Es wurde geschlachtet,
es wurde entmachtet.
Es wurde verachtet,
nach Schande getrachtet.

Missachtet ward Kassandras Ruf
und verachtet der Seherin Beruf.
Und Trojas König Priamos
ging in den Tod mit seinem Tross.
Trojas Pracht, sie war nicht mehr,
Trojas Glanz, er fehlte sehr.
Äneas aus der Heimat flieht,
Anchises mit nach Süden zieht !



( E N D E )

Hanns SEYDEL, 20.09.2019

( Werk 035 )



































































 

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