Andreas Vierk

Was ich mir wünsche

 

 

 

Ich wär so gern ein Elefant
mit langem, steifen Rüssel.
Ich wär nicht hier, wär in Paris,
Mailand oder Brüssel,

Ich wünschte, ich wär unsichtbar
und könnte auch noch fliegen,
Ich bliebe schwer und stinkend faul
in meinem Bettchen liegen.

Ich wäre gerne querkariert
und kackte Silbergeld.
Ich wollt, ich wär mein eigner Arsch,
aus dem so manches fällt.

Ich wär gern der Sarottimohr,
dann wäre ich verboten.
Ich wollt, ich wär Andreas Vierk
und schriebe nur noch Zoten.

Ich wäre gerne andersrum,
doch wie rum soll das sein?
Es kommt wohl auf den Standpunkt an
bei Taschenlampenschein.

Ach, dass ich einen Globus hätt,
so einen kugelrunden,
ein Globus nur für Biederstedt.
Ich hätte dich gefunden.

Ich wär gern eine Hängebrust
in Deutschland oder Polen.
Ich wollt, ich wär ein goldnes Klo,
dann blieb ich mir gestohlen.

Ich wäre gerne Präsident.
Ich wollt, ich könnte pfeifen.
Ich wäre strunz wie Erdogan
und bräuchte nichts begreifen.

Ich hätt gern einen Sockenschuss
und lief auf allen Vieren.
Doch jetzt ist mit dem Blödsinn Schluss.
Ich geh mich jetzt rasieren.

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Andreas Vierk schreibt seit seinem zehnten Lebensjahr Prosa und Lyrik. Er verfasste die meisten der Gedichte des „Septemberstrands“ in den Jahren 2013 und 2014.

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