Hanns Seydel

DIE GLADIATUR


Es kam gespannt der Kaiser
in Romes Circus Maximus.
Verlasssend seine Häuser,
Gladiator stark dort kämpfen muss.
Im Schwerterschwingen ist er Meister,
denn in dem Bereich, da ist er Bester.
Den Gefahren gegenüber
ist er furchtlos und Gewinner.

In der Sonnen gleißend Helle,
da blitzt der Gladiatoren Helme.
Und stark in Harnisch dann gepanzert,
sie sind im Kampfgeist tief verankert.
In jeden Kampf sie einsam gingen
mit fester, fester Todverachtung.
Und als würd` die Götter Glück verhängen,
war`n beide Kämpfer voller Hoffnung.

Doch siegen kann nur Einer,
dies wird so bleib` für immer.
Aug` in Aug`, sie stand` sich gegenüber
und jeder, der sich frägt: Wer ist wohl stärker ?
Wohl grüßten sie den Kaiser,
doch waren sie nicht heiter.
Der Kampf, er krass entbrennt,
denn beide waren wutentbrannt.

Einen Kampf auf Leb` und Sterben,
den konnten alle nur bestaunen.
Doch Einem bracht` der Kampf Verderben,
denn der Tod war auf ihn am Warten.
Die Schwerter aus den Scheid` sie zückten,
dass es war ganz krass zum Fürchten.
Ihr` Gesichter waren hassverzerrt,
es war klar, Keiner bleibt unversehrt.

Der Gladiatoren wallend` Blut
reichlich rann aus ihren Körpern.
Dies war Ergebnis ihrer Glut
und führt` zu ihren Gräbern.
Der Kaiser war erstarrt,
nie sah er soviel Gewalt.
Die Frauen war`n gebannt
von Gladiators groß` Gestalt.

Und plötzlich wurd` der Himmel grau
und schlimm, es strömte stärkster Regen.
Gespenstisch verschwand des Himmels Blau,
doch dies war alles andre als ein Segen.
Und beide aggressiven Gladiatoren,
sie kämpften weiter ohne Zagen.
Ihr` Kampfeswut war gnadenlos,
ihr Vernichtungswill` erbarmungslos.

Ihr Kämpfen war so krass,
dass alle wurden blass.
Zwar, der Eine hat gesieget,
doch der Andre wurd` getötet.
Und alle Gladiatoren,
so kam es dann zu Ohren,
war`n riesenhaft geraten,
denn dem Tod sie gegenüber traten.



( E N D E )

Hanns SEYDEL, 01.10.2019

( Werk 044 )



























































































 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Hanns Seydel).
Der Beitrag wurde von Hanns Seydel auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.07.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

Ich lasse Töne für dich klingen von Sabine Fenner



Gedichte und Sprüche,
die das Leben schrieb


Ich brauche dich
Nur einmal wünsche ich mich zu dir,
ja, nur einmal will ich dir begegnen,
nur einmal brauche ich dich ganz für mich,
gehe mir entgegen.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (3)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Balladen" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Hanns Seydel

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

DIE BERGPREDIGT von Hanns Seydel (Glauben)
Bücher von Paul Rudolf Uhl (Balladen)
Silvester-Paar von Ingrid Drewing (Liebe)