Adalbert Nagele

Mein Traum vom Clown

Als ich versank in einen tiefen Traum,
hab was erlebt, man glaubt es kaum;
im Zirkus habe ich als Clown gastiert,
das ist mir vorher nie passiert.

Ich konnte meinen Augen nicht mehr traun,
da stand vor mir ein weißer Clown;
ein Harlekin mit Träne im Gesicht,
er war bestrahlt von hellem Licht.

Ich kam mir wie der dumme August vor,
er war seriös, intelligent;
als Gegensatz zu ihm war ich ein Tor,
und er war immerfort präsent.

So wie ein Pierrot kam er mir vor,
belehrend einen alten Tor;
der gar nicht recht weiß, was mit ihm geschieht,
bei jeder Kleinigkeit gleich flieht.

Auf einmal hat die Sonne mir gelacht,
da bin ich plötzlich aufgewacht;
nur sein Gesicht hab ich mir gut gemerkt,
das hat beim Malen mich bestärkt.

© Adalbert Nagele

Bild: Der Clown - Öl auf Leinwand, 30x40 cm, © by Adalbert Nagele

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