Hanns Seydel

O R K A N G E W A L T E N


" Hört Ihr`s Wimmern hoch im Turm ?
Das ist Sturm ! "
( aus Schillers "Lied von der Glocke" )




Megatosend wehen Winde,
die schärfstens ganz geschwinde
des Menschen Innerstes wühln auf
und lassen Schicksal freien Lauf.
Radikales Mammutbeben,
überstürzt und hemmungslos,
ist Sturmes böses Wesen,
sein Wucht ist übergroß.

Des Regens stärkste Ströme
sind nichts geg sprudelnd Stürme,
die entfesselt wüten böse
und sind stabil wie stramme Türme.
Donnernd wie wenn Weltens End wär` da,
pausenlos krass krachend,
kommen Stürm wie Keiner sah,
stark sie sind stets brandend.

Ganz massiv ist ein Orkan,
so massiv wie ein Taifun.
Die Menschen sind extrem bestürzt
und das Chaos sich verstärkt.
Wenn walten Wettern Wirbeln
und ultragroße Urgewalten
megaträchtig massig morden,
viele Völker fast verwirren.

Verdunkelt ist das Firmament,
Regenwolken ziehen auf.
Der Wind, er ist in seinem Element,
Prasseln und Gewitter nehm ihrn Lauf.
Da sieht man dann Gewitterwolken,
die sich krass zusammenballen.
Ultraschroff und megaschrill
wird die Natur ein groß Gewell.

In Trümmern wird bald alles liegen
und der Mensch kann hier nicht siegen.
Wenn stärkste Stürme toben,
der Mensch, er hofft auf Hilf von oben.
Frauen sieht man zitternd,
Kinder hört man wimmernd.
Männer suchen nach ner Lösung,
die hilft und hat Bedeutung.

Beständig ist der Sturm am Wüten,
er braust von Nord bis in den Süden.
Des Sturmes starker Nachbar
der Donner immer war.
Sturm und Donner höhnen
dem ruhevollen Frieden.
Ihr kraftvoll starkes Dröhnen
kann Festestes verbiegen.

Der Sturm spricht eine Sprache,
die spiegelt eine Sache,
die brüllt wie größter Krache
bei Tag sowie bei Nachte.
Der Sturm spricht eine strenge Sprache,
Vernichtung, sie ist seine Sache.
Bärenstärke wirket hier,
grauenhaft ist Sturmes Gier.

Der Natur extreme Panik
bewirkt massivste Tragik.
Der Häuser Dächer sind betroffen,
da bleibt nur betend Hoffen.
Und wie war Wetters wild Gebaren
am Ende vor dem Unsichtbaren ?
Da hämmert und hämmert die krass Natur,
es eilet und eilet des Höchsten Uhr !

Wenn wirklich wuchtge Wettern
zarte Zierd zerschmettern,
dann ist der Mensch betroffen
und kann nur auf das Ende hoffen.
Und wenn im stärksten Sturme
Häuser grausam gehn zugrunde,
ganz grauenhaft erbarmungslos
der Leute Angst, sie liegt dann bloß.

Zerstört wird jed Gestänge,
verstummt sind all Gesänge.
Es leuchtet nirgends mehr Gepränge,
es herrscht chaotisches Gedränge.
Strommasten stürzen krassest um,
Straßlaternen lieg am Bod zerstört.
Stärkste Bäume werden krumm,
Kommunikation, sie ist gestört.

Die Wolken wirken schattenhaft,
ihr Umriss werden schemenhaft.
Die Angst, sie wächst krass grauenhaft,
schlimmste Schäd komm massenhaft.
Dämonisch sind die Stärken,
wenn riesige Naturgewalten
ganz abscheulich nur noch brüllen
und alle Tiere angstvoll gröhlen.

Die Windstärk steigt ohn Hemmung
und sprengt der Skala Messung.
Dumpfes Donnern dröhnet dann,
wie es dumpfer niemals seien kann.
Wenn Winde werden Wirbelstürm,
dann besteht Gefahr sogar für Türm.
Wenn Regenstürm werd Wolkenbrüch,
dann geht so manches in die Brüch.

Johlend heulen die Sirenen,
das Laute ist ihr grelles Wesen.
Ohrbetäubend ist ihr Schall,
erschreckend dröhnt ihr störend Schwall.
Doch alle Notsirenen, laut sie heulen
und können nichts bewirken.
Die Tierwelt ist extrem verängstigt,
das Chaos ihre Angst begünstigt.

Überall ist krass Verwüstung,
ein Bild des Grauens bietet sich.
Und als bräucht Natur Verstärkung,
kommt wieder Sturm wie stärkster Stich.
Des Regens dunkler Dunst
am Himmel zeigt sich ernst.
Die Natur verweigert Gunst,
sie stört wie ein Gespenst.

Wie ist die Seel am End befreit,
wenn Wetters Wechsel all erfreut.
Doch die dauerhaften Riesenschäden
machen Jedem viel zu schaffen.
Denn die hammerkrassen Schäden
sind schwer nur zu beheben.
Und ultraherb umgibt dann Jeden
die ärgste Zeit in seinem Leben.

( E N D E )
Hanns SEYDEL, 08.10.2019
( Werk 054 )




" Alles rennet, rettet, flüchtet,
Taghell ist die Nacht gelichtet. "
( aus "Das Lied von der Glocke" )

 

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