Jürgen Skupniewski-Fernandez

Die Zukunft schlief letzte Nacht bei mir

Die Zukunft schlief letzte Nacht bei mir
mischte sich unter die Träume
sie fühlte sich nackt und sie fror.

Mäandernde Pfade trieften
von den Bergen durch verschwommenes Gewölbe
zum Ausgang, ein Tal.

Da winkte die Freundin, da spielte das Kind,
noch schnell einen Kuss von der Mutter,
die lächelnd am Spinnrad der Erinnerungen spann.

Die Hoffnung, flankiert von zwei Bäumen,
der eine Gelb, der andere Rot,
voller Früchte blauer Zuversicht
wollt man sie pflücken, da flogen sie fort
versanken im Gestern, im Jetzt und dem Dort.

Die Zukunft schlief letzte Nacht bei mir
mischte sich unter die Träume.
Ich legte um sie meinen Arm
sie fühlte sich wohl,
sie fühlte sich warm, sie lass mir was vor.

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