Klaus Heinzl

Namensgebung unter Sioux ...


( Vorsicht: Nicht ganz jugendfrei )

 

Einst liebte ich, vor langer Zeit

so eine Squaw, im braunen Kleid.

Das Stirnband, das sie umgebunden,

auch das hab ich sehr hübsch gefunden.

 

Ich sah sie einst im Mondenschein.

Sie saß am Weiher, war allein...

und kaum geschminkt, ganz ohne Rouge,

mitunter, weil sie sich grad wusch...

 

So konnt´ ich auch nicht wiederstehen,

ließ meinen kleinen Häuptling „stehen“.

Erschreckt, von diesem Zauberstab,

ritt sie davon... ( im flotten Trab )

 

Das sah für mich, nun ungelogen,

gut aus, weil sie kaum angezogen.

So dachte ich, es wär gescheider,

ich brächt´ ihr ihre schönen Kleider

 

und ritt ihr nach, der nackten Squaw,

sie fand das herrlich ( sowieso ).

Im Wigwam kamen wir uns näher,

das sah auch Glubschi ( unser Späher )

 

So nannte man mich, grad deswegen,

der, zu dem sich die Frauen legen.

Das nackt sie war, das wurd verschwiegen,

wird wohl an Glubschis Augen liegen.

 

Heut rennen kleine Sioux rum...

die stellen sich dann meistens dumm,

wenn man sie fragt: „Eye, bittesehr,

wo kommt denn Papas Name her?

 

Ihr wisst es und ihr sollt die Taten,

die dazu führten, nicht verraten.

Kann als ´ne Rothaut garantieren,

werd´ den, der petzt, mal schnell skalpieren.

 

 

© kh. 28.07.2020

 

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