Thomas S. Lutter

Dich, Welt, Dich soll der Teufel hol'n!




Dich, Welt, Dich soll der Teufel hol'n! ( Wenn er sie nicht vernichtet ) 
Wenn ich bedenk', wer Dich regiert und was die angerichtet......

Die Affen machen Politik. Die Esel lehren Wissen
In's Tölpeltum hat regelrecht man sich hineinverbissen

Was war, ward nicht und wird nicht sein und darf auch nie geschehen
...und überhaupt war's, andersrum, ganz anders; so besehen

Was gelb ist blau, der Kreis Quadrat, die Frauenzimmer stärker
Wer's besser weiß, im Karzer schmort, oder im tiefsten Kerker

Methodisch wird der freie Geist geschunden und gefoltert
Blamabel, was da zwischendings vom Rednerpulte poltert

Die Zwerge sind im Außendienst. Das Land verführt von Vetteln
Die Bälger von der letzten Bank schier um's Regieren betteln

Die Bücher werden nicht verbrannt, sie werden umgeschrieben
was ganz zuletzt das selbe ist, wenn darin nichts verblieben

Die lebenslang sich abgemüht, das Räubertum entlohnte
mit Zwangsabgabensteuerraub für Steuerherren fronte
die hat man um das Recht gebracht, ihr gutes Recht zu kriegen
und werden noch zurechtgestutzt, wenn sie das Maul verbiegen

Ja, hat man so was schon gehört, geschweige denn, vernommen...
Moralisch ist, was da geschieht, wohl durch und durch verkommen

Und die da oben wundern sich, wenn's schwelt und sich entzündet
hat man uns doch den Untergang als unser Heil verkündet

Ich sage es und stelle fest; und immer, immer wieder:
Die Lüge ist des Teufels Welt! Er läßt sich gerne nieder
dort, wo kein Glaube, kein Verstand und viele Narren leben
Doch morgen, wenn die Maße voll......dann Kinder, wird's was geben!

© Thomas S. Lutter
 

Dieses Gedicht entsprang einem Sammelsurium aus aberwitzigen, hanebüchenen und unverschämten
Anordnungen und Beschlüssen, die tagtäglich dem "gemeinen" Bürger aufgelastet und verordnet werden.
Diesem Wahnsinn ein Zeichen entgegenzusetzen, war mir ein lyrisches Anliegen. Es muß nicht gefallen.
aber ich pflege mit jedweder Meinung, nicht hinter dem Berg zu halten.

Lyrische Grüße, Euer
Thomas S. Lutter
Thomas S. Lutter, Anmerkung zum Gedicht

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