Ingo R. Hesse

Moin Cyberwelt!

Bin ich nach einer ruhigen Nacht,

Noch etwas müde aufgewacht,

Gehört zu meiner Früh-Routine,

Dass ich auch den PC bediene.

 

Noch während Kaffeewasser köchelt,

Im Nachbarhaus der Raucher röchelt,

Dort wo derzeit Geranien sprießen,

Lass`ich die ersten Daten fließen.

 

Der Kaffeeduft den ich so mag,

Weckt in mir Freude auf den Tag.

Doch diese Freude hält genau,

Bis ich gespannt ins Facebook schau‘!

 

Armut, Not, gequälte Tiere,

Flüchtlings-Frust, entlauf‘ne Stiere,

Böse Männer und auch Frauen,

Kinder die mit 11 schon klauen.

 

Vegetarisch soll ich essen,

Auch das Beten nicht vergessen,

Niemals so wie Rechte denken,

Und nüchtern nur das Auto lenken.

 

Corona wurde nur erfunden,

Um meine Dummheit zu erkunden,

Und wenn ich eine Maske trage,

Erwartet mich ne Sammelklage.

 

Doch klicke ich gefrustet weiter,

Wird mein Gemüt sehr kurz noch heiter.

Corona ist nun doch letal,

Und Maske tragen keine Qual.

 

Ein Welpe der Trompete spielt,

Ein Maulwurf, der zur Klampfe schielt,

Rassistisch ist ein Bernhardudel,

Drum jagt er einen weißen Pudel.

 

Ich frage mich wie hält da drauß‘

Die Menschheit es nur ohne aus?

Ganz ohne all die Missionare,

Verschwörer, Deppen, Wolfs-Talare.

 

Weil ich das wirklich wissen mag,

Geh‘ ich nun raus an diesem Tag.

Ich trage Mund- und Nasenschutz,

Und hoffe, dass es wirklich nutzt.

 

Doch Morgen früh, wenn Wasser köchelt,

Und der Geranien-Nachbar röchelt,

Klick‘ ich den selben Mist hier an,

Weil ich es doch nicht lassen kann!

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