Andreas Vierk

Es hebt an der Gesang

 

 

 

Ich wünsche mir, ein Buch zu machen
mit nur einem einzigen Gedicht.
Von dir handelte dieses Buch.
Ein Refrain schwömme hindurch,
wie der Mond durch die ziehenden Wolken.
Ich wäre dies Buch.

Ich weiß um meine Transformation
zum Buch und zum Gedicht.
Deine Küsse schauern in mir.
Ein Refrain knospt in mir auf,
wie die Wolke sich rötet vor Scheu.
Ich zerblättere mich.

Violen stimmst du in mir.
Du handelst um Drogen mit mir,
Troubadourin der Sinne.
Ich segle auf deiner Kielspur ins Blau.
Der Himmel, zerrüttet, enthüllt eine Bach-Notation.
Die Orgel schäumt auf, es hebt an der Gesang.

 

 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.08.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Buch von Andreas Vierk:

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Septemberstrand: Gedichte Taschenbuch von Andreas Vierk



Andreas Vierk schreibt seit seinem zehnten Lebensjahr Prosa und Lyrik. Er verfasste die meisten der Gedichte des „Septemberstrands“ in den Jahren 2013 und 2014.

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