Günter Weschke

Am Steg

Am Steg


Die Wiese, noch feucht vom Morgentau,
auch der Holzsteg zum See ist noch nass,
der Wind, er frischt auf, das Wasser ist rauh
und ringsherum das duftende Gras.

Das Schilfrohr wiegt sich leicht im Wind,
Libellen tanzen einen Reigen,
die Zeit wo Herzen glücklich sind
und Liebsten ihre Liebe zeigen.

Hier stand ich schon oft, lang ist es her
und schaute hinaus auf die See,
die Möwen kreischten, das Herz wird schwer,
Erinnerungen tun immer sehr weh.

Die Zeit, sie ist fern, liegt lange zurück,
eine Träne läuft mir über die Wange,
damals, ja damals, ich hatte viel Glück,
lang ist es her, lang schon, zu lange.

Mich fröstelt, ich gehe zum Haus zurück,
am Stock stütze ich mich beim Gehen,
ich weine, mein verschwommener Blick
sieht den See, Gedanken kommen, verwehen.

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