Jürgen Skupniewski-Fernandez

Die Tausend und reinste Nacht

Der Abend senkt sich wie ein übergroßer Vogel
Blendet den Tag aus mit seinem Rot schattierten Gefieder
Die Dunkelheit schließt ihre schwarz gefärbten Lider
Ihr Kosmos ist erwacht, es kreisen die Universen
Von Ferne strahlen sie Kraft
Und in den, von Jasmin, betäubten Gärten
Haucht der Atem sein Lied in die Nacht.
Zikaden erobern die Lüfte
Die feucht salzige Brise schwebt von der Küste
Parfümiert von Oleander
Verfängt sich im Baldachin
Geheimnisvoll und duftend schwer
Taumeln Träume durchs gebrochene Mondlicht
Wiegen sich ihre Schatten
Verfangen sich im Orangenhain
Bleiben hängen in den Wedeln schlummernder Palmen.

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Emotionale Welten von Jürgen Skupniewski-Fernandez



In den Gedichten hat der Autor das lyrische "Ich" durch ein vorwiegendes lyrisches "Du" bzw. "Wir" ersetzt, was eine kollektive Nähe zum Geschehenen hervorruft.
Die sehr eindrücklichen Beschreibungen leben von den vielen Metaphern und Vergleichen.
Eine klare und leicht verständliche Sprache sowie wohlgeformte Reime ermöglichen dem Leser einen guten Zugang zu den Gedichten.
Etwas für Lyrik-Liebhaber und jene, die gerne über das Leben philosophieren. Eine kleine poetische Reise, die den Leser zum Verweilen und zum Nachdenken über den Sinn des Lebens einlädt.

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