Ernst Wetzel
Mit Demut 95 ...
Gott hat es so bestimmt – man fügt sich; man hat ja keine Wahl … .
Über die Gesundheit lässt sich mit diesem Alter immer klagen,
die folglichen körperlichen Einschränkungen sind demütig zu ertragen.
Aufgrund des Kreislaufes fällt man ja schon mal unglücklich hin.
Man könnte sich fragen, hat das Leben so noch seinen Sinn.
Wenn sich dann noch die Corona-Bedrohung hinzu gesellt,
welcher besonders Ältere ängstigt und bedroht in dieser Welt,
ist Ihre Einladung zum heutigen Geburtstagsmahl anerkennenswert,
denn die Gemeinsamkeit mit der (verbliebenen) Jugend ist doch nicht verkehrt.
Weil das Werden und Gehen „der Jugend“ es doch ist, was einen noch antreibt,
sie noch (passiv) zu beäugen und zu begleiten für eine Zeit, die einem noch bleibt.
Das spornt an, hält (geistig) jung, lässt Krankheiten in den Hintergrund treten,
das noch einige Zeit mitzuerleben, dazu wird Ihnen Gottes Segen erbeten.

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Abgebildet sind die Seiten 1 und 3 .Ernst Wetzel, Anmerkung zum Gedicht
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.08.2020.
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