Andreas Vierk

Auditive Aphorismen

 

Dargelegt von Vlad Graf Schocker von Schlaksdorf*

Meinem tiver gelegten Audi gewidmet

 

Als der kleine Ludwig Van getauft wurde, stieg der Geist Beethovens wie ein Tauber vom Himmel.


Legen Sie Ihr Ohr an eine Meeresmuschel, und Sie hören das Rauschen der See. Wenn Sie auch noch das Rülpsen der Seegurken hören, konsultieren Sie Ihren Psychologen. Trinken Sie einen mit ihm. Seemannslieder klingen besser im Duett.

 

Mein Psychologe ist mir hörig. Er hat es mir unter vier Ohren gesagt.

 

Mein Psychologe hat immer ein offenes Ohr für mich. In der Schale zum Knabbern, mit Oliven und Salzstangen. Ich kann mehr damit anfangen, als mit seinem offenen Bein.

 

In einer Maßnahme des Arbeitsamtes erzählte mir der Psychologe Friedemann Schulz von Thun, ich hätte vier Ohren. Van Gogh war mit einem zufrieden.

 

Ich habe auch drei Hoden. Aber das gehört nicht hierher.

 

Mein Psychologe hat an der Wand seiner Praxis vier Ohren verschiedener Menschentypen. Natürlich handelt es sich um Fotos dieser Ohren. Aber sie lassen die Praxis recht hellhörig erscheinen.

 

Ist der Namenszusatz „Van“ eigentlich ursächlich für mögliche Ohrenprobleme? Führt uns die Frage a) zum logischen Schluss b), dann müssten die Holländer in der Mehrzahl schwerhörig sein, oder unter Ohrenschmalz leiden. – Ich muss mal Van Morrison fragen.

 

Wenn ich Ihnen jetzt ein Ohr abgekaut habe, so tut es mir leid. Ich war hungrig.

 

 

 

 

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Andreas Vierk schreibt seit seinem zehnten Lebensjahr Prosa und Lyrik. Er verfasste die meisten der Gedichte des „Septemberstrands“ in den Jahren 2013 und 2014.

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