Hanns Seydel

DIE ERMORDUNG DES CALIGULA (2020)


Schon beim Antritt seiner Herrschaft,
er missbrauchte seine Kaisermacht.
Ausgestattet mit verbrecherischer Kraft,
war er schrecklich Tag und Nacht.
Willkür prägt sein Amtes böses Walte`,
führte ein die Hochverratsprozesse.
Gnadenlos, er ließ zum Tod verurteiln
viel` ihm unliebsame Senatorn.

Und überall dort warn am Wimmern
der Senatoren Fraun in ihren Zimmern.
Erstarrt vor Schmerz war ihr Gesicht
und Erhellung war dort nicht in Sicht.
Und kein Bitten und kein Flehen
konnt` sein hartes Herz erweichen.
Der Frauen ganz ergreifend` Tränen
ließ ihn kalt und nicht erbleichen.

Der Senatoren aufgewühlte Frauen,
angsterfüllt, sie ahnten Grauen.
Doch krass erbarmungslos war der Caligula,
eine Mörderseel` wie sie noch Keiner sah.
Dann überschlug` überhastet sich die Ereigniss`,
der Senat wollt` sein befreit vom Schrecknis.
Dies wurd` dem Kaiser zum Verhängnis,
es kam Caligulas extrem` Bedrängnis.

Der Prätorianer starke Garde
beschloss, Caligula zu töten bald.
Die Garde war `ne berstend` Horde,
erscheinend stets in streng` Gestalt.
Und wie bei jeder kraftvoll` Garde,
nach Beschluss gibt`s keine Gnade.
Caligulas Ermordung wurd` beschloss`,
nichts konnt` ändern Gards Entschluss.

Wie vorher großer Caesar,
Caligula starb durch Schwerter.
Bis an die Zähne hoch bewaffnet
war die Gard` gefährlich grell gewappnet.
Des Kaisers eigne Grausamkeit
tödlich fiel auf ihn zurück.
Denn Rom, es wollte Freiheit,
und zwar langsam, Stück für Stück.



( E N D E )

Hanns SEYDEL, 14.02.2020

( Werk 095 )






















































































 

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