Klaus Heinzl

BIBELSTUNDE ... die Sache mit der Arche


Noah lebte einst vegan,

denn es steht im Text geschrieben,

auf den großen Archekahn,

wurden Tiere nur getrieben,

 

jede Art, um sich zu mehren,

gab es sie so nur als Paare.

Essen, ließ er sich belehren,

gälte hier die nächsten Jahre,

 

niemals Fleisch, weil, das war klar,

nur durch stenges Essverhalten,

die Vermehrung möglich war,

und so wurd es auch gehalten.

 

Trotzdem kann ich nicht verstehen,

wie der Wolf, der Löwe, Tiger,

sich ernährten ( nicht von Rehen )

denn die jagten einst als Krieger.

 

Nun, ich denke... wie den Schlangen,

wurd´ man seekrank und deswegen,

auch auf´s Fressen kein Verlangen,

daran ist es wohl gelegen.

 

Gott will, dass wir uns vermehren,

find das klasse, in der Tat.

Doch die Kirche schuf da Lehren,

sowas wie das Zölibat.

 

Kann mir denken, gut sogar,

durch die Keuschheit in der Liebe,

so kein Erben möglich war

und der Kirch´ ihr Reichtum bliebe.

 

Wie auch immer, zählt der Glaube,

an das, was uns oft erzählt...

Heilig ist der Geist der Taube,

die vom Herrgott auserwählt.

 

Scheisst die Taube mal von oben,

schau gelassen auf den Dreck.

Fluch hier nicht, du musst Gott loben,

denn auch Stuhlgang dient dem Zweck.

 

Das erklärt dir Franz, der Bauer,

er düngt grade brav sein Feld.

Der Gestank macht ihn kaum sauer,

denn die Ernte bringt ihm Geld.

 

Damit, hier, für dich, als Christ,

letztlich manches schlüssig ist.

 

 

© kh. 15.08.2020

An alle Christen und Gottgläubigen:

In diesem Werk will ich keineswegs die Bibel in Frage stellen. Aber aus natürlicher Sicht der Dinge erscheint dennoch manches unglaublich. Nachdem mir der liebe Gott auch ein Hirn anvertraut hat, sei es dennoch gestattet mich desselben zu bedienen. Ich denke hier aber auch, dass vieles oft missverstanden wird und manch Gleichnis wie ein Tatsachenbericht erlebt wird. Vor allem das alte Testament wurde zwar überliefert... von wem, wissen wir nicht. Allein bei Adam und Eva war wohl kein Zeitzeuge dabei.

Seid also bitte nicht zu streng mit der Bewertung meiner Zeilen. Humor ist kein Teufelswerk und ich hoffe und denke, dass auch Gott darüber schmunzeln kann.

Euer Klaus
Klaus Heinzl, Anmerkung zum Gedicht

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