Andreas Vierk

Hectors Arsch


Siehst du ein großes, helles Licht?
Das ist des Lebens Rampe.
Kopfunter kommst du in die Welt.
Man hängt dich in die Lampe.

Manch einer kommt auch ärschlings raus.
Auch er wird so gemessen.
Und in der Schule habt ihr zwei
auf einer Bank gesessen.

Das war dein allerbester Feind.
Sein Name war wohl Hector.
Und immer, wenn du Mist gebaut,
verriet ers’s dem Direktor.

Hector machte dann Karriere
in einer großen Firma.
Er trieb’s mit deiner Ehefrau.
Ich glaube, sie hieß Irma.

Siehst du Hectors breiten Hintern,
stecke deinen Kopf hinein.
Hier kannst du prima überwintern,
musst nicht mehr du selber sein.

Am Schluss des Lebens ist ein Licht:
Ist’s, weil’s das Ende kündet?
Es ist des Magens Unterstück,
das in den Dickdarm mündet.

Nun hast du’ weit genug gebracht
nach sechzig, siebzig Jahren.
Dir hat im Arsch das Glück gelacht,
jetzt kannst zur Hölle fahren.

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.08.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Andreas Vierk schreibt seit seinem zehnten Lebensjahr Prosa und Lyrik. Er verfasste die meisten der Gedichte des „Septemberstrands“ in den Jahren 2013 und 2014.

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