Herbert Kaiser

Die Mühle des Lebens

 

Wer kennt das Meer, das alle Tränen schluckt… 

wer stoppt Gedanken, wenn's im Kopfe spukt… 

wer hilft mir durch die finstre Nacht… 

wer garantiert, dass mir ein neuer Morgen lacht? 

 

Ich steh im Leben, werfe meinen Anker 

Die Hohlheit aller Dinge wirkt borniert

Verfeindet mit dem Sinn bleib ich ein Zanker 

Wenngleich ich manchen Philosoph studiert. 

 

Die Last der Tradition verpflichtet 

Bist in den Konventionen eingeschnürt - 

Mit gestutzten Flügeln - Freiheit wird vernichtet 

Hab es am eig'nen Leib verspürt. 

 

So mancher ging vor seiner Zeit 

Hinweggerafft von eigner Hand 

Ein Getriebensein machte sich breit 

Bis er, dem Drange folgend, im kühlen Grab verschwand.

 

Ich möchte das Bekannte schnell zu Grabe tragen 

Die Fantasie durchbricht den Horizont 

Ein Glockenturm soll mir im Herzen schlagen 

Wenn letztlich alles Streben man mit dem Tod belohnt.

© Herbert Kaiser 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 23.08.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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