Horst Werner Bracker

allein, allein in düsternis - eines landstreicher leide -

allein, allein in düsternis - eines landstreichers leiden -


Ballade

Bruno hielt inne, anhielt, den müden Schritt.
Feuchtkalter Nebel hemmt, seiner Füße lauf, -
Kein Licht, nur schwärze, das Aug' erschrickt.
Elend tötet die Seele, schwächt das Leben, Lauf.

Gemieden vereinsamt auf dunklen Straßen.
Ausgeschlossen von allem und ohne Ziel
 Total entkräfte, möchte nur noch schlafen.
Gemieden, verlassen, allein, ist sein Gefühl.

Hoffnungslos, tränenreich ist Brunos Blick.
Leidvoll, seelenwund das kränkele Herz.
Möchte mich betten, - nur einen Augenblick,
Wegnehme von mir, - allen Schmerz!

Einen gellenden Schrei der Hoffnungslosigkeit
Durchbricht die schweigend, schwärze der Nacht.
Unerträgliche Verlorenheit macht sich breit.
Der garstige Dämon, der Kaltherzigkeit, lacht.

Was treibt euch an, - ihr Bruten der Finsternis.
Erheitert euch, zu peinigen eines Menschen Not?
Das Wehklagen eines Armen in großer Bitternis,
Des Leidens, ende es wäre, zu sterben, den Tod!

(29.08.2020) E - Storie

           

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