Andreas Vierk

Wer bin ich

 

 

Der Kopf wird kahl, er liegt in vielen Falten.
Sag, Auge: kann ich meinen Wert erhalten?

Der Sang der Grillen tönt mir in den Ohren.
Die Haut wird grau, hat ihren Glanz verloren.

Nach dem Befehl des Lebens muss ich fragen.
Noch bin ich stark, kann seine Lasten tragen.

Bin nicht gemacht für diesen kalten Norden.
Bin ich noch Mensch? – Der Bauch ist dick geworden.

Sag, Spieglein, Spieglein an der Wand:
Bin ich schon ein Elefant?

 



Ich hoffe, alle, die heute in zahlreichen Parallelgedichten ernst nach ihrem Selbstwert fragten, verzeihen mir die kleine Satire!

 

 

 

 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 30.08.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Andreas Vierk schreibt seit seinem zehnten Lebensjahr Prosa und Lyrik. Er verfasste die meisten der Gedichte des „Septemberstrands“ in den Jahren 2013 und 2014.

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